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Wie Algorithmen Geld verdienen

Anlegen mithilfe von quantitativen Modellen ist im Trend. Doch nicht alle computerbasierten Strategien bestehen den Praxistest.

Traditionell gibt es zwei verschiedene Formen, Geld anzulegen: aktiv und passiv. Mit der verbesserten Rechenleistung und der Unmenge an verfügbaren Daten gibt es einen dritten Weg: investieren mithilfe von Algorithmen, sogenannten quantitativen Finanzmodellen, kurz Quants genannt.
Als Quants werden nicht nur die Strategien bezeichnet, sondern auch die Menschen, die sie entwickeln. Der Einzug von Mathematikern, Ingenieuren und Physikern bei den Banken verändert die Unternehmenskultur und vor allem die Art und Weise, wie versucht wird, Rendite zu erzielen: weg von der Analyse und der Eingebung eines Portfoliomanagers hin zu Algorithmen, die Muster ausnutzen, die andere noch nicht entdeckt haben. Ziel sei nicht der perfekte Algorithmus, sondern besser zu sein als die Konkurrenz, sagt Marcos Lopez de Prado, der «Quant of the Year 2019».
Die Maschinen würden menschliche Jobs interessanter machen, nicht den Menschen ersetzen, beteuert Lopez de Prado. Das Beratungsunternehmen Optimus schätzt jedoch, das bis 2025 230 000 Finanzjobs wegen künstlicher Intelligenz verloren gehen, 40% davon im Bereich Vermögensverwaltung. Bis 2040 werden 99% aller Investitionsentscheide mithilfe von KI gefällt werden, prognostiziert der Hedge Fund Man Group.

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