Unternehmen / Finanz

Wie am Negativzins verdient wird

Der Interbankenmarkt wird verstärkt genutzt. Hier finden die Banken günstigere Konditionen als bei der SNB.

Es ist kompliziert. Das gilt auch für Banken und ihr Verhältnis zu Bargeld. Der Grund dafür ist in den anhaltenden Negativzinsen zu suchen. Seit mittlerweile mehr als fünf Jahren zahlen die Geldinstitute für ihre Giroguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) einen Negativzins von –0,75%. Ein unmittelbares Ende dieser Zinspolitik ist nicht in Sicht.

Das hat dazu geführt, dass die Finanzbranche lernen musste, mit einer für sie ungewöhnlichen Situation zu leben. Ihre Zinsmarge ist seit damals in kon­stanter Erosion begriffen. Die Zinsen auf der Passivseite, also auf den Einlagen der Bankkunden, sind sogar ins Negative gekippt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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