Märkte / Anleihen

Wie Bondanleger die Zinswende meistern

Die Ära der Tiefstzinsen neigt sich dem Ende zu. Das bedeutet steigende Renditen und Kursverluste für Bondanleger. Wie sie sich trotzdem schützen können.

Steigende Zinsen und anziehende Inflationsraten: Das ist ein Marktumfeld, das zahlreiche Anleger heute nur noch aus der Theorie kennen. Denn seit den frühen Achtzigerjahren sinken die Marktzinsen, und die Teuerung ist seit Langem niedrig. Doch nun mehren sich die Anzeichen, dass sich die Ära der Tiefstzinsen dem Ende zuneigt. In den USA rentierten zehnjährige Staatsanleihen vergangene Woche mehr als 2,9% und notierten damit auf dem höchsten Stand seit ­Januar 2014.

«Wir rechnen mit sukzessive steigenden Zinsen», erklärt Michael Merz, Leiter Bondfonds beim Vermögensverwalter StarCapital, gegenüber «Finanz und Wirtschaft». Doch gewinnt der Zinsanstieg an Fahrt, drohen herbe Verluste in Obligationen, weil bei steigenden Renditen die Anleihenpreise sinken. Dennoch gibt es für Bondanleger Strategien, um Gewinn zu erzielen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare