Unternehmen / Schweiz

Wie der UPC-Deal gelingen soll

Sunrise-Hauptaktionär Freenet will sich alle Optionen offenhalten. Die Sunrise-Aktien bieten Einstiegschancen.

Der Kauf des Kabelnetzbetreibers UPC durch Sunrise steht weiter auf der Kippe. Anfang Woche meldete die Wettbewerbskommission (Weko), den geplanten Zusammenschluss einer «vertieften Prüfung» unterziehen zu wollen. Und das deutsche Telecomunternehmen Freenet – mit 24,5% der Aktien Hauptaktionär von Sunrise – ist weiter nicht bereit, die Transaktion mitzutragen. Freenet will ihr Vorgehen nach der Weko-Beurteilung festlegen.

Derweil muss die Sunrise-Führung weiter Überzeugungsarbeit leisten. Seit der Kaufankündigung am 27. Februar haben die Sunrise-Aktien rund 14% verloren und notieren derzeit bei 71 Fr. – kaum höher als beim Börsengang im Februar 2015 (68 Fr.). Denn um den Kaufpreis von 6.3 Mrd. Fr. in bar für UPC bezahlen zu können, will Sunrise eine Kapitalerhöhung von 4,1 Mrd. Fr. durchführen. Sunrise ist an der Börse derzeit 3,2 Mrd. Fr. wert. Die Kapitalmassnahme hat die Anleger verschreckt und Leerverkäufer auf den Plan gerufen.

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