Märkte / Anleihen

Wie die Argentinienkrise Schweizer Sparer trifft

In der Anfangs-Euphorie unter Macri hat Argentinien auch hierzulande neues Geld geliehen bekommen. Seither hat die Anleihe ein Drittel verloren.

Argentinien steuert auf einen weiteren Staatsbankrott zu. Dem seit Ende 2015 amtierenden Präsidenten Mauricio Macri ist es nicht gelungen, das von Wirtschaftskrisen gebeutelte Land auf Wachstumskurs zu bringen und den Staatshaushalt nachhaltig zu sanieren.

Die Inflation ist unter seiner Amtszeit nicht wie angestrebt gesunken, sondern auf über 50% gestiegen. Das Land sitzt auf einem Berg an Fremdwährungsschulden von 275 Mrd. $. Dem stehen gerade einmal Devisenreserven von 68 Mrd. $ gegenüber. Auch das doppelte Defizit in der Leistungs- und in der Haushaltsbilanz besteht nach wie vor, trotz einer massiven Abwertung des Pesos und anhaltender Sparmassnahmen.

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