Märkte / Makro

Wie es um die Staatsschulden wirklich bestellt ist

Die Pandemie treibt die Staatsschuldenquoten überall nach oben. Zudem schwebt im Hintergrund seit langem die demografische Keule.

Das Coronavirus hat so einiges verunmöglicht. Dazu gehört auch, die Staatsschulden, die im Zuge der Finanz- und Schuldenkrise teilweise schwindelerregende Höhen erreicht hatten, auf ein nachhaltiges Niveau zurückzuführen. Denn wegen der Pandemie und der damit verbundenen Gegenmassnahmen in Form von Staatsgeldern für Unternehmen und Haushalte bei gleichzeitig einbrechenden Einnahmen sind die Defizite vielerorts drastisch gestiegen.

Japan bleibt Spitzenreiter unter den Industriestaaten, was die Verschuldungsquote der öffentlichen Hand betrifft, mit einem Gesamtschuldenstand von über 250% des Bruttoinlandprodukts (BIP). Doch gerade auch in europäischen Staaten, die grosse Fiskalpakete schnüren mussten, haben die Ausgabenerhöhungen der Pandemiejahre den Schuldenberg nochmals deutlich wachsen lassen. Einzig in der Schweiz fallen sowohl das Niveau mit knapp über 40% des BIP als auch die pandemiegetriebene Zunahme klar moderater aus als andernorts.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?