Obschon das Schweizer Stimmvolk eine Anpassung der Rentenberechnung der beruflichen Vorsorge 2010 und nochmals 2017 ablehnte, machen es die Pensionskassen trotzdem. Sie senken den Umwandlungssatz für neue Pensionäre, um deren individuelles Vorsorgegeld auf zusätzliche Rentenjahre zu strecken.

Das ist erlaubt, weil der gesetzliche Umwandlungssatz von 6,8% nur für die Basisvorsorge (Obligatorium) zwingend ist. Hat ein Erwerbstätiger überobligatorisches Guthaben – etwa weil höhere Sparprozente als vorgeschrieben eingezahlt wurden –, darf bei seiner Pensionierung der 6,8%-Satz unterschritten werden.

15% weniger Monatsrente als 2010

Aktuell berechnen Pensionskassen bezogen auf ein gesamtes Vorsorgeguthaben die Rente im Branchenschnitt zu 5,7%, wie der Finanzdienstleister Swisscanto erhoben hat. Die ZKB-Tochtergesellschaft zeigt damit auf, dass Vorsorgeträger aus 100 000 Fr. Guthaben zum Pensionierungszeitpunkt 5700 Fr. Jahresrente zahlen.

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