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Wie gefährlich ist Italiens Staatshaushalt?

Am Donnerstag wird bekannt, wie sehr die Koalitionsregierung der Populisten das italienische Staatsdefizit ausweiten möchte. Es steht viel auf dem Spiel.

Derzeit liegen in Rom die Nerven blank. Der Sprecher von Premierminister Giuseppe Conte droht dem Schatzamt. Nächstes Jahr würden Köpfe rollen, falls das Ministerium sich quer stelle und behaupte, nicht die erforderlichen finanziellen Ressourcen zu finden, um die Politik der Regierung zu finanzieren. Conte versuchte am Wochenende, die Wogen zu glätten. Der Ausruf seines Sprechers sei ein Ausrutscher gewesen, dennoch stehe fest: Die Regierung setze die politischen Vorgaben fest, und das Ministerium habe sie umzusetzen.

Welche Ziele sein Kabinett konkret verwirklichen möchte, wird am Donnerstag bekannt. Dann stellt Conte die Eckdaten des Haushalts 2019 und den mittelfristigen Finanzplan für die folgenden drei Jahre im Parlament vor.

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Leser-Kommentare

Francis Duport 26.09.2018 - 16:50

Gehört die FuW ebenfalls zur Linkspresse. Wäre mal schön den Begriff “Populist” in die unterste Schublade zu verdammen. Danke.

Nader Rodolfo Fassbind 27.09.2018 - 12:55
Machen wir uns nichts vor: in einer Zeit, wo das hochverschuldete Land mit Minus-Zinsen sogar noch für seine Verschwendung von ihrem eigenen Landsmann Mario Draghi belohnt wurde, hat Italien seine Schulden erhöht statt diese zu reduzieren. Verliert Italien das Investment-Grade, wäre die EZB gezwungen die italienischen Staats-Bonds zu verkaufen und das wäre ein Desaster ! Dazu kommt, dass Draghis Amtszeit… Weiterlesen »