Der Smart-Cities-Index will messen und rangieren, wie «intelligent» die Infrastruktur in 100 wichtigen Städten auf der ganzen Welt ist – welche Städte bieten ihrer Bevölkerung ein reibungsloses und digitalisiertes Leben? Die Einstufung erfolgt nach 19 Kriterien, die in sieben Gruppen zusammengefasst sind; hier sind sechs davon aufgeführt (die siebte ist die «Wahrnehmung der Experten»); im Zentrum steht der gewichtete Gesamtscore. Erstellt wird das Ranking von Easypark, einer Organisation, die vor allem in europäischen Städten Autofahrern hilft, mittels einer App einen Parkplatz zu finden und zu bezahlen. Es überrascht kaum, dass an der Spitze dynamische Städte in hoch entwickelten Ländern stehen, wie Kopenhagen, Singapur, Stockholm (3.), Zürich, Boston (5.), Tokio (6.). In Sachen Lebensqualität schlägt Zürich mit 10 Punkten alle, Genf ist mit 9,8 nahe dran. Auch im Bereich Wirtschaft (Innovation, Unternehmensgründungen) rangiert Zürich in der Spitzengruppe. Kopenhagen und Singapur, doch auch weiter hinten stehende Metropolen wie London, Mailand oder Hongkong sind Zürich betreffend Digitalisierung voraus; Schwächen ortet die Erhebung in der Internetgeschwindigkeit und im Mobilfunk der vierten Generation. Gegen Ende der Rangliste finden sich eher Städte aus Schwellennationen. Erstaunlich etwa: In der Nachhaltigkeit liegt Mumbai nur wenig hinter New York.