Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immo-Service
Märkte / Immobilien

Wie man auf den Hypozinsanstieg reagieren sollte

Die Hypothekarsätze in der Schweiz liegen bis zu einem Prozentpunkt höher als zu Jahresbeginn. Worauf Kreditnehmer achten sollten.

Von wegen Abkopplung! Der Anstieg der Marktzinsen in der Schweiz steht dem Zinsschub im Ausland kaum nach. Das bekommen derzeit auch Hypothekarnehmer zu spüren. Seit Anfang Jahr schiessen die Hypozinsen nach oben. Der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Festhypotheken notiert inzwischen 100 Basispunkte (Bp) resp. 1 Prozentpunkt höher als an Neujahr. Fünfjährige sind 83 Bp teurer.

Der Anstieg hat alle Laufzeiten erfasst, allerdings das lange Ende der Zinskurve etwas stärker als das kurze. Der Schock sitzt tief, denn die Bewegung setzte plötzlich ein, nachdem die Zinskurve über Jahre hinweg weitgehend unverändert geblieben war. Einzig Geldmarkthypotheken sind bisher vom Anstieg verschont geblieben. Sie sind an den von der Schweizerischen Nationalbank gesteuerten Übernachtsatz Saron (Swiss Average Rate Overnight) gebunden, der dieses Jahr den Interbankensatz Libor endgültig abgelöst hat. Saron-Hypotheken werden stabil für knapp 1% angeboten. Denn die SNB hält den Leitzins unverändert auf –0,75%.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?