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Wie man erfolgreich in Anleihen investiert

Unternehmensanleihen sind als Anlage alles andere als langweilig. Doch die richtige Selektion ist komplex. Diese Punkte sollten Anleger beachten.

Stefan Krähenbühl

Anleihen gehören in jedes Depot. Wenn es an den Aktienmärkten rumpelt, bringen Schuldverschreibungen Ruhe ins Portfolio. Doch die Zeiten, in denen Anleger mit Bundesobligationen jährlich 4% Zinsen einheimsen konnten, sind längst vorbei. Auch nach dem Anstieg der vergangenen Monate liegt die Rendite zehnjähriger Schweizer Staatsanleihen unter null bei –0,22%.

Entsprechend in den Fokus gerückt sind in den vergangenen Jahren Unternehmensanleihen, sogenannte Corporate Bonds, die mit höheren Renditen locken. Doch die erfolgreiche Anlage in Anleihen ist ein Kunststück für sich, auf das sich nur wenige Privatanleger verstehen. Zu fremd ist der Markt, zu gross die Zahl der Produkte, zu komplex gewisse Spielformen. Wer sich dennoch an das Thema wagen will, sollte sich vor einer Investition im Minimum mit den folgenden Themen auseinandersetzen:

1. Kreditrisiko

Drum prüfe, wer sich bindet: Wie beim Aktienkauf gilt es, Unternehmen, in die man via Anleihen investiert, auf Herz und Nieren zu prüfen. Mehr noch als bei der Aktienwahl steht dabei die Verschuldung im Fokus. Denn sinkt die Bonität, ob durch Missmanagement oder Marktentwicklungen, sinkt der Wert der Anleihe. Investoren, die Obligationen bis zum Verfall und damit bis zur Rückzahlung des Nennwerts halten, kann das gleichgültig sein, solange das Unternehmen nicht Konkurs geht. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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