Märkte / Aktien

Wie man in China trotz Zweifeln investiert

An den chinesischen Börsen sind weitere Turbulenzen möglich. FuW stellt zwei Strategien vor, um trotzdem engagiert zu bleiben.

China sorgt für Aufregung an den Märkten. Die Gefahr, dass der Immobilienriese Evergrande kollabiert, verunsichert Anleger weltweit. Chinesische Unternehmen, die an der Börse in Hongkong kotiert sind, notierten am Montag so tief wie zuletzt 2016. Seit Anfang vergangenen Jahres haben die Aktien fast ein Viertel eingebüsst (vgl. Grafik 1). Neben dem Konkursrisiko von Evergrande lastet die politische Unsicherheit auf den Titeln: Peking hat in den vergangenen Monaten mit harten Regulierungsmassnahmen überrascht.

Auch ohne einen Crash des Finanzsystems hat sich der Marktausblick verdüstert. Internationale Anleger wenden sich zunehmend von China-Aktien ab. In einem Kommentar gibt Robin Parbrook, Fondsmanager beim Asset Manager Schroders, zu Bedenken, dass Technologieaktien wegen des Regulierungsdrucks weniger Rendite zuzutrauen ist: «Chinesische Internet-Titel könnten zu Quasi-Staatsbetrieben werden.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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