Märkte / Aktien

Wie man teure Aktien meidet

Auf günstige Aktien zu setzen, ist in Verruf geraten. Hat man die Titel aber mit der richtigen Methode bewertet, konnte man den Markt schlagen.

Alexander Trentin

Man hört es oft: Die vergangenen Jahre waren keine gute Zeit für Value-Strategien, die auf günstig bewertete Aktien setzen. Stattdessen setzte man am besten auf möglichst teure Titel. Die sogenannten Wachstumsaktien waren besonders im Software- und Internetbereich zu finden – und sie erfüllten oft die Wachstumsfantasien der Anleger.

FuW hat analysiert, ob das pauschale Urteil gegen günstige Titel wirklich stimmt. Dafür wurde ein Backtesting – das Zurückrechnen von Anlagestrategien – angewendet. So erhält man für wichtige Bewertungskennzahlen, auch Multiples genannt, die Performance der günstigen Aktien gegenüber dem Gesamtmarkt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Flavio Büschlen 01.04.2021 - 17:45
Man sollte sich nie auf einzelne Kennzahlen konzentrieren. Das Gesamtpacket muss stimmen, wie in der Liebe. Ein niedriges KBV muss nicht auf eine Unterbewertung hindeuten, bspw. wenn das Unternehmen keinen positiven Cash-Flow erzeugen wird. Um die Profitabilität eines Unternehmens einzuschätzen ist der Cash Flow sicherlich die aussagekräftigste Kennzahl. Beispielsweise bei Unternehmen, welche eine Firma übernommen haben, kann durch das Bereinigen… Weiterlesen »
Stephan Bütler 02.04.2021 - 17:53

Die Kennzahlen wären interessant, um diese im fuw-Aktienführer mit den eigenen Ideen zu vergleichen