Märkte / Makro

Wie vor der Krise – und doch ganz anders

Das billige Geld sorgt für Übertreibungen wie vor der Finanzkrise 2008. Doch das wirtschaftliche Umfeld und die Schuldenstruktur unterscheiden sich.

Mehr als fünf Jahre dauert die Börsenhausse schon. Auch die Konjunktur hat nach dem Schock der grossen Rezession – mancherorts schneller, andernorts langsamer – Tritt gefasst. Heute liegt das amerikanische Bruttoinlandprodukt (BIP) real 11% über dem Tief von 2009. Angesichts des fortgeschrittenen Alters des Wirtschaftszyklus und der Hausse stellt sich die Frage, wie lange das so weitergehen kann, zumal sich die Anzeichen häufen, dass an den Finanzmärkten die gleichen Übertreibungen stattfinden wie in den Jahren vor Ausbruch der Finanzkrise 2007 oder der Rezession 2001. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Paul Uhler 14.05.2014 - 18:40
Krisen haben es an sich, sie lassen sich in der Regel erst nachträglich erkennen und erklären. Und dann glaubt jeder, die nächste Krise lasse sich aus der Vergangenheit erkennen und mit den bisher bekannten Modellen voraussagen. Steigende Zinsen sind auf absehbare Zeit kaum zu erwarten, denn die meisten Staaten sind bereits so hoch verschuldet, dass sie nur noch mit dem… Weiterlesen »