Unternehmen / Konsum

Mark Schneider: «Wir sind optimistisch für China»

Nestlé-CEO Mark Schneider ist stolz auf das Resultat in Europa und erklärt, warum Premium-Marken immer wichtiger werden.

Nestlé hat sich 2019 in Asien schwergetan. Vor allem die Dynamik in China hat sich abgeschwächt. CEO Mark Schneider erklärt die Schwäche und sagt, wieso der europäische Markt positiv überrascht hat und was die Beweggründe hinter dem Herta-Deal waren.

Herr Schneider, sind Sie zufrieden mit der Entwicklung in China?
Wir haben in diesem wichtigen Markt sicherlich Verbesserungspotenzial. Man muss aber zwei Dinge voneinander trennen. Im Hinblick auf Corona ist es zu früh für eine Einschätzung der finanziellen Auswirkungen. Das hat mit den Themen, die wir 2019 in China hatten, nichts zu tun. Insbesondere mit Yinlu hatten wir zu kämpfen. Wir hatten in den Jahren 2017 und 2018 eine temporäre Stabilisierung gesehen. Der Umsatz mit Erdnussmilch geht aber weiter zurück.

«Jährliche Preiserhöhungen, wie sie früher Routine waren, werden nicht mehr akzeptiert.»

Aber auch das Geschäft mit Säuglingsnahrung scheint schwierig zu sein.
Bei der Säuglingsnahrung ist das Mainstream-Segment einem ausgeprägteren Preiswettbewerb ausgesetzt durch andere, auch lokale Anbieter. Gut laufen alle Premium-Produkte und alles, was wir im Bereich Kaffee auf den Markt bringen. Wir stehen noch am Anfang, einen auf Tee fokussierten Markt auf Kaffee zu lenken.

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