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Wird künstliche Intelligenz den Unternehmen helfen, Fortschritte bei der Verwirklichung von Nachhaltigkeit und sozialen Zielen zu erzielen?

ESG und KI: 61 % der Befragten glauben, dass Bots dort erfolgreich sein werden, wo Menschen bei der Nachhaltigkeit versagt haben.

Billy Kneubühl

Laut einer aktuellen Umfrage von Deloitte sind sich die Führungskräfte von Schweizer Unternehmen einig: Der Klimawandel ist eine Bedrohung. Der Deloitte CxO Sustainability Report 2022 zeigt auch, dass sich die Schweizer Unternehmen über die Dringlichkeit einer Reaktion auf den Klimawandel einig sind. In der Schweiz ist der Druck, den Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken, real, aber während weltweit die Regulierungsbehörden den grössten Druck ausüben, stehen sie in der Schweiz nur an vierter Stelle, gefolgt von den Mitarbeitern der Unternehmen.

Verbraucher fordern mehr Fortschritte bei der Nachhaltigkeit und bei sozialen Bemühungen und erwarten von den Unternehmen, dass sie sich engagieren. Dies zeigt auch eine neue Studie von Oracle und Pamela Rucker, CIO Berater, Dozent für Harvard Professional Development. Die «No Planet B»-Studie befragte mehr als 11’000 Verbraucher und Führungskräfte aus der Wirtschaft in 15 Ländern und ergab, dass die Menschen die mangelnden Fortschritte der Gesellschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Initiativen satt haben, dass sie wollen, dass die Unternehmen ihren Worten Taten folgen lassen, und dass sie glauben, dass die Technologie den Unternehmen zum Erfolg verhelfen kann, wo die Menschen versagt haben.

Die Menschen wollen, dass die Unternehmen ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit und soziale Belange verstärken. Die Ereignisse der letzten zwei Jahre haben das Thema Nachhaltigkeit und Soziales ins Rampenlicht gerückt, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Die Mehrheit der Manchen ist frustriert von den mangelnden Fortschritten und fordert von den Unternehmen, dass sie mehr tun. Billy Kneubühl, der neue Country Leader von Oracle, gibt uns weitere Einblicke in die Ergebnisse dieser Studie.

Welche sind die wichtigsten Trends, die wir weltweit sehen, wenn es darum geht, wie die Menschen denken, dass Unternehmen sich auf eine nachhaltige Entwicklung konzentrieren?
93% der Menschen sind der Meinung, dass Nachhaltigkeit und soziale Faktoren wichtiger denn je sind, und acht von zehn Befragten gaben an, dass die Ereignisse der letzten zwei Jahre sie dazu veranlasst haben, ihr Handeln zu ändern. Fast alle Befragten sind der Meinung, dass die Gesellschaft nicht genug Fortschritte gemacht hat, wobei die Hälfte der Meinung sind, dass Unternehmen mehr zu Nachhaltigkeit und sozialen Faktoren beitragen können als Einzelpersonen oder Regierungen allein.

Generell werden die Menschen ungeduldig, und 78% sind sogar frustriert und genervt von den mangelnden Fortschritten der Unternehmen. neun von zehn sind der Meinung, dass es nicht ausreicht, wenn Unternehmen sagen, dass sie Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen (ESG) Priorität einräumen, sondern dass sie Taten und Beweise sehen müssen. Unternehmen sollen jetzt ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit und soziale Belange verstärken

Welche Rolle sollte die Technologie laut den Ergebnissen der Studie spielen?
Wenn es um die Messung der Auswirkungen geht, glauben 84% der Befragten, dass Unternehmen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz mehr Fortschritte bei der Erreichung von Nachhaltigkeits- und sozialen Zielen machen würden. Deutlich mehr als die hälfte glauben sogar, dass Bots dort erfolgreich sein werden, wo Menschen versagt haben.

Die Menschen sind heute eher bereit, mit Unternehmen Geschäfte zu machen und für Organisationen zu arbeiten, die sich verantwortungsvoll gegenüber unserer Gesellschaft und der Umwelt verhalten.

Die Ereignisse der letzten zwei Jahre haben gezeigt, wie wichtig Nachhaltigkeit und soziale Initiativen sind, und die Menschen fordern jetzt Veränderungen und Ergebnisse. Die Bewältigung dieser Probleme ist sicherlich eine Herausforderung, aber sie ist auch eine Chance für Unternehmen, wirklich etwas zu bewirken und die Welt zum Besseren zu verändern. Die Menschen sind heute eher bereit, mit Unternehmen Geschäfte zu machen und für sie zu arbeiten, die sich verantwortungsvoll gegenüber unserer Gesellschaft und der Umwelt verhalten. Das ist eine Chance, denn die Technologie hat sich weiterentwickelt und kann eine Schlüsselrolle bei der Überwindung vieler Hindernisse spielen, die den Fortschritt aufgehalten haben.

Wie spiegelt sich dieser Trend in der Studie wider?
Fast dreiviertel der Befragten wären bereit, ihre Beziehung zu einer Marke zu beenden, die Nachhaltigkeit und soziale Initiativen nicht ernst nimmt, und der gleiche Anteil würden sogar ihr derzeitiges Unternehmen verlassen, um für eine Marke zu arbeiten, die diese Bemühungen stärker in den Vordergrund stellt.

Wie reagieren die Unternehmen auf diese Entwicklung?
Weltweit sind sich die Führungskräfte in der Wirtschaft der Bedeutung und Dringlichkeit bewusst. Mit einer kleinen Ausnahme von 5% sind die Befragten der Meinung, dass Nachhaltigkeits- und Gesellschaftskennzahlen als Grundlage für traditionelle Geschäftskennzahlen verwendet werden sollten, und 91% wollen ihre Investitionen in die Nachhaltigkeit erhöhen.

Es ist an der Zeit, dass Unternehmen der Nachhaltigkeit und sozialen Fragen Priorität einräumen und überdenken, wie sie Technologien einsetzen, um etwas zu bewirken, oder sie riskieren schwerwiegende Konsequenzen. Unternehmensleiter sind sich der Bedeutung bewusst, gehen aber oft von der irrigen Annahme aus, dass sie entweder dem Gewinn oder der Nachhaltigkeit Vorrang einräumen müssen. Die Wahrheit ist, dass es sich nicht um ein Nullsummenspiel handelt. Die Technologie, die alle Hindernisse für ESG-Bemühungen aus dem Weg räumen kann, ist jetzt verfügbar, und Unternehmen, die dies richtig angehen, können nicht nur ihre Gemeinden und die Umwelt unterstützen, sondern auch erhebliche Umsatzsteigerungen, Kosteneinsparungen und andere Vorteile erzielen, die sich auf das Endergebnis auswirken.

Die Führungskräfte wissen, dass Nachhaltigkeitsbemühungen entscheidend für den Unternehmenserfolg sind, und vertrauen sogar Bots mehr als Menschen, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit und soziale Bemühungen voranzutreiben. Tatsächlich sind fast alle der Meinung, dass Nachhaltigkeits- und ESG-Programme für den Erfolg ihres Unternehmens entscheidend sind.

Aber wie kann die Technologie die Wirkung beschleunigen?
Ein weiterer Faktor, der die Leistung zu behindern scheint, sehen fast alle Führungskräfte menschliche Voreingenommenheit und Emotionen, die oft vom Ziel ablenken. Sie sind überzeugt, dass Unternehmen, die Technologien zur Förderung nachhaltiger Geschäftspraktiken einsetzen, langfristig erfolgreich sein werden. Die Unternehmensleiter sehen quasi ausnahmslos, dass einem Bot mehr Vertrauen geschenkt wir als einem Menschen, wenn es darum geht, nachhaltige und soziale Entscheidungen zu treffen. Sie glauben, dass Bots besser in der Lage sind, verschiedene Arten von Daten fehlerfrei zu sammeln, rationale, unvoreingenommene Entscheidungen zu und künftige Ergebnisse auf der Grundlage von Kennzahlen und früheren Leistungen vorherzusagen.

Schliesslich sind die Führungskräfte der Meinung, dass die Menschen nach wie vor das Herzstück des Erfolgs von Nachhaltigkeits- und Sozialinitiativen sind und dass sie besser in der Lage sind, Veränderungen auf der Grundlage des Feedbacks von Stakeholdern umzusetzen, andere über die für die Entscheidungsfindung erforderlichen Informationen zu informieren und kontextbezogene strategische Entscheidungen zu treffen.

Gibt es Beispiele für Unternehmen, die Technologie auf diese inspirierende Weise nutzen?
Es gibt viele rund um den Globus. In der Schweiz arbeiten wir mit Info fauna zusammen, das Cloud-Datenerfassung und Analyse nutzt, um Insektenpopulationen zu schützen. Das Schweizer Zentrum für Fauna Kartografie arbeitet in Zusammenarbeit mit Oracle-Technologie an der alarmierend hohen Rate – 60 % – der gefährdeten oder fast gefährdeten Insekten. Ihre Arbeit liefert nicht nur die notwendigen Informationen zum Schutz der Arten, sondern hat auch dazu beigetragen, unbekannte Insekten zu entdecken, und wurde auch zum Schutz der Menschen vor invasiven Arten wie der Tigermücke eingesetzt. Die Bedrohung der Insektenarten ist in der Schweiz auf 60 % gestiegen.

Daten und KI werden eingesetzt, um die Umwelt vor dem flächendeckenden und übermässigen Einsatz von Pestiziden zu schützen. AgroScout, ein in Israel ansässiges Unternehmen des Oracle für Startups-Programms, ist eine weitere inspirierende Agritech-Geschichte. Die Technologie schützt nicht nur die Umwelt, sondern hilft den Landwirten auch zu wissen, welche Schädlinge und Krankheiten zu behandeln sind, ihre Produktion zu verbessern, ihre Kosten zu senken und mehr Menschen zu ernähren. Allein in den USA verlieren die Landwirte 20 bis 40 % ihrer Ernte durch Krankheiten.

Was ist Ihre Empfehlung?
Sobald sich die Verantwortlichen über ihre Nachhaltigkeits- und sozialen Ziele im Klaren sind, können Technologien dabei helfen, zu handeln und konkrete und vertrauenswürdige Beweise zu liefern. Damit können Verbesserung in der Nachhaltigen Entwicklung aufgezeigt werden und damit das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern gestärkt werden.