Märkte / Makro

Wirtschaft im Euroraum legt zu

Die Wirtschaft im Euroraum ist zu Jahresbeginn trotz der Folgen des Ukrainekrieges etwas stärker gewachsen als zunächst gedacht.

(Reuters) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Januar und März zum Vorquartal um 0,3% zu, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. In einer ersten Schnellschätzung war nur von 0,2% die Rede gewesen. Auch Ende 2021 war die Wirtschaft im Euroraum um 0,3% gewachsen.

Sie wird aber durch Lieferkettenprobleme im Zuge der Corona-Krise beeinträchtigt – insbesondere durch Lockdown-Massnahmen in China. Zudem lastet die hohe Inflation auf der Konjunktur, die durch den Ukraine-Krieg weiter befeuert wurde und die Konsumlaune dämpft. Die EU-Kommission erwartet für dieses Jahr nur noch einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Euroraum von 2,7%. Zugleich rechnet sie mit einer Teuerungsrate von 6,1%.

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