Märkte / Makro

Wirtschaftsvertrauen festigt sich im Februar

In Europa haben die anhaltenden Lockdown-Massnahmen die Stimmung bei Konsumenten und Unternehmen nicht mehr verschlechtert.

Die Coronakrise ist noch lange nicht ausgestanden. In Europa halten viele Länder an ihren Einschränkungen fest. Geschäfte und Restaurants bleiben geschlossen. Reisen werden unterbunden, sei es zwischen einzelnen Ländern oder in einigen Staaten zwischen Regionen und Provinzen. Wie sehr wird dadurch die Konjunkturerholung blockiert? Die europaweite Wirtschaftsumfrage der Europäischen Kommission gibt Grund zur Hoffnung.

Das wichtigste Ergebnis: Der wirtschaftliche Schaden hat sich im Februar nicht vergrössert. Es gibt sogar Anzeichen für eine vorsichtige Entspannung. Im Euroraum hat sich das Vertrauen der Industrie, des Dienstleistungssektors und der Bauwirtschaft gegenüber dem Vormonat leicht verbessert. Nur im Detailhandel fällt es zum dritten Mal in Folge noch etwas schlechter aus. Ein wichtiger Hoffnungsschimmer kommt auch von den Privathaushalten. Der Index des Konsumentenvertrauens ist im Februar nicht weiter gesunken. Mit einem Wert von –14,8 (Januar: –15,5) notiert er nun ähnlich wie im vergangenen Juli, als die erste Welle überstanden war und die Perspektiven sich aufhellten, wenn auch nur für wenige Monate. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?