Unternehmen / Schweiz

Wisekey dreht dank Devestition in die Gewinnzone

Das Technologieunternehmen wird in Zukunft den Fokus auf qualitativ hochwertige und wiederkehrende Einnahmen legen, um die Margen zu steigern.

(AWP) Die Cybersecurity-Firma Wisekey (WIHN 0.894 -0.56%) hat im Geschäftsjahr 2019 bei einem deutlich geringeren Umsatz dank einem Veräusserungsgewinn den Weg in die Gewinnzone gefunden. So sackte der Gesamtumsatz im Berichtsjahr von 53,7 Mio. auf 24,6 Mio. $ ab.

Die Zahlen sind allerdings stark vom Verkauf des SSL/TLS PKI-Geschäfts beeinflusst, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dieses Geschäft mit Sicherheitszertifikaten für Webseiten und Apps wurde im Januar 2019 für 45 Mio. $ an DigitCert verkauft.

Das Bruttoergebnis der deutlich kleineren Wisekey schrumpfte in der Folge um 18,6 Mio. auf 10,6 Mio. $. Gleichzeitig nahmen die Aufwendungen auf fast 30 Mio. $ zu, so dass beim Betriebsergebnis ein Minus von 20,5 Mio. zu Buche stand.

Unter dem Strich wies Wisekey indes einen Überschuss von 7,5 Mio. $ aus, nach einem Fehlbetrag von 16,3Mio. im Vorjahr. Dies, weil aus der erwähnten Devestition ein Gewinn von 31,1 Mio. $ angefallen ist.

Im Ausblick für 2020 bleibt Wisekey relativ vage. Man werde weiterhin «bedeutende» Investitionen in das Cybersicherheits-/IoT-Geschäft tätigen. So wird für das zweite Quartal der Start eines Joint Ventures in Hongkong in Aussicht gestellt. Und Wisekey arbeite daran, den Fokus auf qualitativ hochwertige und wiederkehrende Einnahmen zu legen und die Margen zu steigern.

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