Unternehmen / Schweiz

Wisekey kommt in der Schweiz nicht vom Fleck

Analyse | Die Aktien des IT-Spezialisten finden bei Investoren kaum Anklang. Eine US-Kotierung soll es richten.

Fast auf den Tag genau drei Jahre dauert das Börsenabenteuer des Genfer IT-Sicherheitsspezialisten Wisekey. Fazit bisher: Die Titel haben Publikumsaktionäre alles andere als glücklich gemacht. Am 1. April 2016 liess das Unternehmen seine B-Aktien für 12 Fr. in einem Listing an der SIX kotieren. Am Ende des ersten Handelstages waren sie nur noch halb so viel wert. Heute kosten sie mit knapp 3 Fr. nochmals die Hälfte weniger.

Dabei kann man Hauptaktionär, Präsident und CEO Carlos Moreira wahrlich keine Untätigkeit vorwerfen. In den vergangenen drei Jahren hat er Millionenkredite aufgenommen, mehrere Unternehmen akquiriert und den Umsatz von einem tiefen einstelligen Millionenbetrag zu Zeiten des Börsengangs auf 53,7 Mio. $ im Geschäftsjahr 2018 hochgetrieben. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?