Unternehmen / Schweiz

Wo Anleger jetzt Gewinn realisieren sollten

Viele Schweizer Titel haben Aktionären 2020 trotz Coronakrise einen schönen Profit beschert – und damit das Portfolio aus der Balance gebracht.

Die Performance lässt sich sehen:  Eine Anlegerin, die Anfang Jahr 3000 Fr. in zwanzig Bachem-Aktien investiert hat, hat in den vergangenen neun Monaten gut 4500 Fr. dazuverdient – die Ausschüttung von insgesamt 60 Fr. nicht eingerechnet. Zum Vergleich: Wer die gleiche Summe auf den marktbreiten Swiss Performance Index (SPI) gesetzt hat, steht mit etwas weniger als 3000 Fr. da.

Aber wie weiter? Investiert bleiben oder aussteigen? Aus Sicht von «Finanz und Wirtschaft» lautet die Antwort in ­diesem Fall: sowohl als auch. Fundamental spricht weiterhin viel für die Valoren des Pharmazulieferers. Er ist in einer immer relevanter werdenden Nische Weltmarktführer. Zudem investiert er kon­sequent in den Ausbau und schafft damit die Grundlage für weiteres Wachstum. Entsprechend dürften die Titel den Gesamtmarkt in den kommenden zwölf Monaten erneut schlagen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Manfred von Arx 09.09.2020 - 08:24

Das ist genau das, was man nicht tun sollte: die Gewinneraktien reduzieren oder sogar ganz rausschmeissen und dafür Schrottaktien kaufen, die am Boden bleiben. Verkaufe nie Deine Gewinneraktien, denn diese sind dafür verantwortlich, dass das Portfolio steigt!