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Unternehmen / Finanz

Wo das Banken-Bussenbarometer steht

Die Rechtskosten von Credit Suisse und UBS summieren sich seit der Finanzkrise auf mehr als 25 Mrd. Fr.

Mehr als 260 Mrd. $ – so hoch ist die Schätzung der Busszahlungen, die die achtzehn grössten europäischen und amerikanischen Banken seit der Finanzkrise begleichen mussten. Die Aufstellung der Beträge nach Jahren zeigt zwar deutlich, dass der Höhepunkt 2014 mit 65 Mrd. $ überschritten wurde und die Bussenlast seither abnimmt. Doch ausgestanden ist die Sache nicht.

UBS hat sich jüngst einer weiteren Altlast entledigt, als sie mit der Staatsanwaltschaft von New York gegen Zahlung von 230 Mio. $ einen Streitfall beilegte – wegen Tricksereien mit den mit Wohnhypotheken besicherten Wertpapieren vor der Finanzkrise. Die britische Barclays hat vor Wochenfrist ebenfalls für solche Residential Mortgage Backed Securities (RMBS) einen Deal mit der US-Justizbehörde DoJ geschlossen.

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Leser-Kommentare

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Yannick Orto 07.04.2018 - 18:01
Anmerkung der Credit Suisse Medienstelle zum Bericht: Die Credit Suisse hält fest, dass sie im Rahmen des Vergleichs mit dem DoJ im Zusammenhang mit ihrem ehemaligen Residential Mortgage-backed Securities Geschäft eine Geldbusse von rund USD 2.6 Milliarden bezahlt hat. Dieser Betrag beinhaltet auch eine Cash-Komponente für Entschädigungen an Kunden im Zusammenhang mit Zahlungen für erschwinglichen Wohnraum sowie den Erlass von… Weiterlesen »