Unternehmen / Finanz

Wo das Virus wütet, drohen Banken hohe Verluste

Der Bankensektor in Italien und Spanien hat sich seit der Finanzkrise stabilisiert. Die Krise könnte das ändern.

Die Covid-19-Pandemie hat die Finanzindustrie fest im Griff. Während sich Banken  europaweit auf magere Quartale vorbereiten, trifft die Krise zwei Länder besonders hart: Italien und Spanien. Deren Banken sitzen seit der Finanzkrise auf einem Berg fauler Kredite. Zwar hatte sich die Situation stetig entschärft, nun drohen die strengsten Lockdowns auf dem Kontinent die Zahl der notleidenden Kredite aber wieder zu erhöhen.

Die Geldhäuser haben deshalb ihre ­Risikovorsorge gestärkt, wie die Quartalsergebnisse zeigen. In Spanien schrieben in der Konsequenz die grössten fünf Banken allesamt weniger Gewinn. Bei Branchenprimus Santander brach der Gewinn wegen Rückstellungen in Milliardenhöhe 82% ein, die zweitgrösste Bank, BBVA, wies gar einen Verlust von 1,8 Mrd. € aus. BBVA ist stark in Südamerika engagiert. Allein für drohende Kreditausfälle in ­Mexiko legte die Bank 773 Mio. € zurück.

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