Märkte / Aktien

Wo europäische Unternehmen ihr Geld verdienen

Viele Anleger geben heimischen Aktien den Vorzug. Doch auch damit holt man sich die ganze Welt ins Portfolio.

Wer sich heutzutage eine heimische Blue-Chip-Aktie kauft, der legt sich damit in den meisten Fällen auch ganz viel Wertschöpfung aus dem Ausland in den Warenkorb. Denn entgegen allen Unkenrufen: Die Globalisierung ist dem Virus nicht zum Opfer gefallen. Lieferketten werden reaktiviert, Unternehmen sind und bleiben international vernetzt, sei es hinsichtlich der Absatzmärkte oder auch aufseiten der Herstellungskosten, der Rohstoffe und der Vorprodukte.

Der europäische Aktienmarkt ist vollgepackt mit Unternehmen, deren Schicksal weniger zu Hause entschieden wird, sondern vielmehr im Ausland, denn der Löwenanteil des Umsatzes wird jenseits des Kontinents gemacht. Die Analysten von Morgan Stanley argumentieren in ihrem «Global Exposure Guide 2021», dass Europa der internationalste Markt und dadurch dem künftigen Pfad der Weltwirtschaft am meisten ausgesetzt sei. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?