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Wo Europas Aktienprofis nun einsteigen

Die europäischen Titel hinken im internationalen Vergleich hinterher. Das sind die Favoriten von Fondsmanagern und Aktienstrategen.

Einmal mehr liegen europäische ­Aktien im Rückstand. Seit Ausbruch der Finanzkrise geben Investoren anderen Märkten den Vorzug. Der zurückliegende Markteinbruch hat daran nichts geändert. Der Dow Jones hat sich viel ­rascher erholt als der Euro Stoxx 50, der Leitindex aus der Eurozone.

Der Abschlag, den europäischen ­Aktien im internationalen Vergleich haben, wirkt sich auf die Bewertung aus. Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für die kommenden zwölf Monate wirkt der Markt günstiger. Zwar muss die Aussagekraft klassischer Bewertungsmethoden wegen der aktuellen Prognoseunsicherheit relativiert werden. Dennoch ist die günstige Bewertung für Ben Ritchie, Aktienchef Europa bei Aberdeen Standard Investments, einer von zwei Gründen, nun auf europäische Aktien und nicht auf US-Titel zu setzen. Der zweite: ein grosses Fiskalprogramm in Europa, das zahl­reichen Branchen helfen dürfte. «Wir ­glauben, dass Kapital zurück in den euro­päischen Markt fliessen dürfte», schreibt Ritchie in einem Kommentar.

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