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In der Saison 2015/16 erwirtschafteten gleich drei europäische Fussballklubs mehr als 600 Mio. € Umsatz: Manchester United (im Vorjahr 519,5 Mio. €), Barcelona (560,8 Mio.  €) und Real Madrid (577 Mio. €). Real ist nach elf Jahren in Folge auf Rang eins also abgelöst worden, trotz 7% Wachstum. Der 20. Ausgabe der Deloitte Football Money League ist ferner zu entnehmen, dass die zehn Spitzenklubs seit drei Jahren die gleichen sind, wenngleich teilweise in veränderter Rangfolge. In den vergangenen Jahren hat sich die wirtschaftliche Dominanz von Klubs aus England, Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien akzentuiert. Als die erste Deloitte-Zusammenstellung erschien, mit Bezug auf die Saison 1996/97, stand auch schon Manchester United an der Spitze – damals mit Einkünften in der Summe von 88 Mio. £; das heutige Geschäftsvolumen entspricht etwa dem Sechsfachen. Der Umsatz wird errechnet aus den Einnahmen am Spieltag (Tickets, Gastronomie), aus Fernsehübertragungsrechten (einschliesslich der Zuteilungen aus der Teilnahme an nationalen und europäischen Wettbewerben) sowie aus kommerziellen Aktivitäten (Fanartikel, Stadiontouren, Sponsoring usf.). ManU erwirtschaftete in der vergangenen Saison an den Spielen 20% des Umsatzes, 27% mit TV-Rechten und 53% mit Kommerz. Dieses Bild ist für die Grossverdiener unter den Fussball-Organisationen nicht untypisch.