Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Dividenden
Unternehmen / Schweiz

Wo steuerfreie Ausschüttungen locken

Die kotierten Schweizer Unternehmen verfügen über 100 Mrd. Fr. Kapitaleinlagereserven. Am meisten besitzen die beiden Grossbanken.

Ausschüttungen aus Kapitaleinlagereserven sind bei Dividenden-Jägern beliebt. Die Reserven entstehen im Zuge von Kapitalerhöhungen durch den Aufpreis zum Nennwert der Aktien. Werden sie ausgeschüttet, müssen sie von Privatanlegern in der Schweiz nicht versteuert werden – im Gegensatz zur gewöhnlichen Dividende, die aus den Gewinnreserven stammt. Etliche an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen nutzen daher die 2011 eingeführte Möglichkeit, aus dem Eigenkapitalbestand auszuschütten, bewusst.

Gemäss einer Auswertung von FuW verfügen die an der SIX kotierten Schweizer Gesellschaften aktuell über insgesamt 100,3 Mrd. Fr. Kapitaleinlagereserven. Rund 99,6 Mrd. Fr. (99,2%) sind von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bereits genehmigt. Der Grossteil davon liegt aber bei gerade mal drei Unternehmen. Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse verfügen zusammen über 58,6 Mrd. Fr., und der Zementproduzent LafargeHolcim kommt auf 20,4 Mrd. Fr.

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