Märkte / Emerging Markets

Wo überall Russland drinsteckt

Die US-Sanktionen zwingen die russischen Finanzmärkte in die Knie. Auch für manche Schweizer Anleger kommt es zu einem bösen Erwachen.

Die US-Sanktionen gegen Russland treffen nicht nur ein paar Oligarchen. Auch die Moskauer Börse und die russische Währung sind seit Bekanntgabe der Sanktionsliste massiv unter Druck. In Franken gerechnet ist der russische Aktienindex seit Freitag 13% eingebrochen. Davon gehen 10% aufs Konto der Rubel-Abwertung.

Im Zentrum des Sturms stehen die Wertpapiere jener Unternehmen, die entweder wie der Aluminiumkonzern Rusal direkt auf der Liste stehen oder ganz oder teilweise im Besitz der sanktionierten Oligarchen sind.

Bekannte Beispiele für Letztere sind der Öl- und Gaskonzern Surgutneftegas mit Mitinhaber Vladimir Bogdanow an der Spitze und der Goldminenbetreiber Polyus des Oligarchen Suleiman Kerimov, der auch ein Geschäftspartner und Freund des Luzerner Investors Alexander Studhalter ist. Die Polyus-Aktien haben in London seither 23% verloren.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare