World Wide Web – das Netz ist wirklich weltweit, bis vielleicht auf Nordkorea. Grundsätzlich jedenfalls, denn der ­Zugriff darauf ist noch keine Selbstverständlichkeit für alle. Rund 40% der Weltbevölkerung – also etwa 3,2 Mrd. Menschen – können das Internet nach wie vor nicht nutzen (Stand Anfang 2020), sie sind nicht verbunden. Etwa ein Drittel dieser ausserhalb des Internets lebenden und arbeitenden Leute ist in Südasien zu Hause, also in Indien und umgebenden Staaten; allein in Indien haben etwa 685 Mio. Menschen keinen Zugang zum Internet. Auch Ostasien (China etc.) ist längst noch nicht zur Gänze erschlossen, ebenso ­wenig Südostasien (Indochina, Indonesien usf.). Addiert ­leben auf dem ganzen asiatischen Kontinent noch gegen 2 Mrd. Menschen ohne Internet: Dieser Rückstand ist naturgemäss zugleich ein enormes Marktpotenzial an künftigen Usern. Der zweite grosse Block der «Unerschlossenen» findet sich mit rund 870 Mio. auf dem afrikanischen Kontinent. ­Lateinamerika/Karibik fällt mit rund 200 Mio. Netzlosen auch noch ins Gewicht. Schätzungsweise 29% der Leute in Brasilien fehlt das Internet (in Norwegen bloss 2% – ­gerade in Covid-Zeiten mit dem Arbeiten von zu Hause aus ein ­gewaltiger individueller und volkswirtschaftlicher Vorteil). In der übrigen Welt dagegen sind die meisten Leute, global gut 4,5 Mrd., «connected».