Der Deutsche Aktienindex wird bei leichter Schwäche früh wieder gekauft, allerdings existiert auch ein negatives Gegengewicht zu dieser Entwicklung. Anleger sollten sich auf ein längeres Kräftemessen einstellen.

Der Deutsche Aktienindex bleibt in einer Tradingrange gefangen, deren Untergrenze bei 10’100/10’200 sich in der Vorwoche erneut bewährt hat. Nach einer Pause am schwachen, aber immer wieder mal wichtigen Wendebereich um 10’800 ist ein Test der Seitwärtsbewegung-Obergrenze möglich. Sie verläuft um 11’250/11’500 und wird vor allem durch längerfristige Wendezonen im Chart beeinflusst.

Bereits Ende April nutzten Marktteilnehmer eine Erholung über die 11’200er-Marke für Gewinnmitnahmen aus der Bärenmarktrally. Es bleibt abzuwarten, wie lange dieser Effekt noch anhält – wahrscheinlich ist, dass der Bereich auch für die kommenden Wochen eine kaum überwindbare Barriere darstellen wird. Solange der Dax (DAX 12646.98 2.71%) aber nicht unter 10’100 einbricht, startet zumindest auch keine neue Abwärtswelle.


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Es bleibt weiterhin zu riskant, im aktuellen Umfeld auf stark steigende Kurse zu spekulieren. Eine sinnvolle Alternative sind daher nach wie vor Papiere wie der 3% p.a. Kick-in Goal der UBS (UBSG 10.895 1.87%). Das Barrier-Reverse-Convertible-Produkt bietet eine Rendite von derzeit 5,7% (31% p.a.). Verluste können Anleger dagegen nur erleiden, wenn der Dax bis zum Verfall am 24. Juli unter die Barriere bei knapp 7915 fällt – ein sehr unwahrscheinliches Szenario. Auch die Performance von SMI (SMI 10229.67 2.24%), S&P 500 (SP500 3294.62 0.72%) und Nikkei spielt eine Rolle. Doch bei allen Indizes ist der Sicherheitspuffer gross und liegt zwischen 30 und über 40% (Dax: 26%).

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)