Märkte / Immobilien

Chinas Wohnungsmarkt verdaut Überangebot

In China wurden 2013 erstmals seit achtzehn Jahren weniger Wohnungen gebaut. Verkaufszahlen und Preise sinken, wobei die regionalen Unterschiede gross sind.

Die Wirtschaftsdaten aus China haben seit Anfang Jahr fast alle enttäuscht – das Wachstum dürfte im ersten Quartal leicht unter der Zielgrösse Pekings von 7,5% liegen. Und wie steht es um den für die Volkswirtschaft so wichtigen Immobilienmarkt, der durchaus als Gradmesser der Stimmung in China genommen werden kann? Auch er hat sich seit Jahresbeginn durch massive Schwäche ausgezeichnet, und der Konkurs des Immobilienentwicklers Zhejiang Xingrun hat diesen Eindruck verstärkt.

Zhejiang Xingrun ist ein kleiner, nicht kotierter Entwickler in Fenghua, einer kleinen Stadt südlich von Schanghai. ­Regierungsinterventionen zur Abkühlung der Preisentwicklung haben den Markt dort verzerrt, aber das Unternehmen selbst war auch schlecht geführt, die Finanzierung der Projekte sei zudem illegal gewesen, wie eine Regierungsmitteilung festhält. Dennoch spiegelt der Konkurs den Markt gut.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?