Unternehmen / Ausland

Yahoo wird zum Internet-Restposten

Der einstige Pionier hat den Anschluss an das mobile Zeitalter verpasst. Besitzerin Verizon verkauft ihn an die Private-Equity-Gesellschaft Apollo.

Als das Internet laufen lernte, waren Jerry Yang und David Filo ganz vorne dabei. Auf ihrer Webseite «Jerry and David’s guide to the world wide web» begannen die beiden Studenten an der Universität Stanford 1994, Internetadressen zu katalogisieren. Solche Verzeichnisse waren damals die einzige Möglichkeit, um überhaupt zu erfahren, welche Inhalte es im sich rapide ausbreitenden World Wide Web gab.

Der Rest ist Internetgeschichte: Unter dem Namen Yahoo wurde das Start-up der beiden Elektrotechnikstudenten zu einem der wichtigsten Unternehmen in der entstehenden Internetbranche. Der Börsengang 1996 bewertete den Konzern mit rund 848 Mio. $, bei einem Eröffnungspreis von 13 $ pro Aktie. Ihr Allzeithoch erreichten die Titel mit 108 $ unmittelbar vor dem Platzen der Dotcom-Blase im Januar 2000. Nur ein Jahr später handelten sie noch zu wenig mehr als 4 $. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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