Märkte / Rohstoffe

Yuan-Abwertung belastet Rohstoffmärkte

Rohstoffe: Furcht vor einer Nachfrageabschwächung Chinas drückt auf diverse Notierungen.

Ole Hansen, Saxo Bank

Der Entscheid Chinas, die eigene Währung abzuwerten, hat gleich mehrere Rohstoffmärkte auf neue Mehrjahrestiefst gedrückt. Befürchtungen machen die Runde, dass der schwächere Yuan die chinesischen Importe – darunter etwa Öl und diverse Industriemetalle – ungünstig tangieren könnte.

Während sich Erdöl der Nordsee-Sorte Brent vergleichsweise solide zeigte, setzte die US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) ihren Abwärtstrend fort und markierte ein neues Sechseinhalbjahres-Tiefst. Das herrschende Marktgefüge wird dabei weiterhin massgeblich von den hohen Fördermengen der Opec mitbestimmt. Den einzigen Hoffnungsschimmer für eine Erholung der Ölpreise lieferte die Internationale Energieagentur: Laut aktuellstem Monatsbericht sei die globale Ölnachfrage so stark gewachsen wie noch nie in den letzten fünf Jahren.

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