Märkte / Devisen

Yuan rückt ins Zentrum des US-chinesischen Streits

Der Finanzplatz Hongkong könnte als Kollateralschaden in der Rivalität der Supermächte aufgerieben werden.

Die Beziehungen zwischen China und den USA haben sich in den vergangenen Wochen massiv verschlechtert. Gründe gibt es zuhauf: die von Washington gegen chinesische Unternehmen verhängten Sanktionen, gegenseitige Schuldzuweisungen über den Umgang mit der Viruspandemie und Streit über den Sonderstatus Hongkongs.

Damit scheint die Umsetzung des Ende 2019 vereinbarten Phase-1-Abkommens zur Beilegung des Handelskrieges zu scheitern. Bemerkenswert ist aber, dass der Devisenmarkt auf den ruppigeren Ton zwischen den Ländern bisher kaum reagiert hat. Der Yuan hat im Mai gegenüber dem Dollar nur 1,2% nachgegeben. Die Stabilität zeigt, dass beide Seiten vorerst davor zurückschrecken, ihre Währung als Waffe einzusetzen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?