Unternehmen / Schweiz

Zankapfel Generalversammlungen

Obwohl physische Generalversammlungen wieder möglich wären, ziehen etliche Aktiengesellschaften den virtuellen Raum vor. Das führt zu Unmut.

Vincent Kaufmann ist unzufrieden. Seit sich die Generalversammlungen mit dem Ausbruch der Pandemie in den virtuellen Raum verschoben haben, beobachtet der CEO des Aktionärsvertreters Ethos eine Schwächung der Aktionärsrechte. «Eine Mehrheit der Unternehmen hat auch dieses Jahr keine Aktionärsfragen beantwortet, weder im Webcast, noch im Protokoll», sagt er. So lasse etwa der Pharmakonzern Roche bei der bevorstehenden ausserordentlichen Generalversammlung keine Fragen zu.

Die Beantwortung von Fragen im Versammlungsprotokoll ist für Kaufmann das Minimum. «Künftig müssen die Aktionäre auch direkt im Live-Webcast Fragen stellen können», fordert er.

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