Unternehmen / Industrie

Zehnder überrascht mit höherer Marge

Analyse | Die Halbjahreszahlen zeigen, dass der Bauzulieferer schnell und richtig auf die Coronakrise reagiert hat. Das Kurspotenzial ist erheblich.

Zehnder hat ein gutes Ergebnis für das erste Halbjahr vorgelegt. Anfang des Jahres hatte CEO Matthias Huenerwadel den Februar in China als verlorenen Monat bezeichnet. Zwei Wochen waren die Produktionsanlagen zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus komplett geschlossen. Das liess Böses ahnen. Doch nun ist es ganz anders gekommen. Der Bauzulieferer konnte den Umsatzverlust auf 9,5% begrenzen und gleichzeitig das Betriebsergebnis (Ebit)  2% steigern. Die Erwartungen wurden damit deutlich übertroffen.

Alle Märkte, in denen Zehnder aktiv ist, waren im Berichtszeitraum von Massnahmen gegen das Virus betroffen. Zurückgestellte Projekte und Verzögerungen auf Baustellen waren die Folge. In einigen Ländern wurden Baustellen auch ganz geschlossen. Das Unternehmen habe schnell reagiert und auf Home Office umgestellt, Schutzmassnahmen in der Produktion etabliert und neue, digitale Wege für den Kundenkontakt und den Service eingeführt, heisst es im Halbjahresbericht. Betrieb und Lieferkette seien so im Wesentlichen aufrechterhalten worden. Der Umsatz erreichte 283,9 (i.V. 313,6) Mio. €.

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