Unternehmen / Industrie

Zehnder profitiert von guter Luft

Analyse | Das Ergebnis hätte noch besser ausfallen können, wenn die Rohmaterialkosten nicht deutlich gestiegen wären. In Frankreich ist eine Akquisition geplant.

Im Mai hatte die Bauzulieferin mit einer positiven Gewinnwarnung für das erste Halbjahr überrascht und die Erwartungen nach oben geschraubt. Jetzt hat das Unternehmen geliefert und diese Erwartungen auf der ganzen Linie erfüllt.

Der Umsatz ist 23% auf 349 Mio. € gestiegen und liegt damit nicht nur deutlich über der pandemiebedingt schwachen Vorjahresperiode, sondern auch 11% über dem ungestörten ersten Halbjahr 2019. Der Wachstumsschub sei Folge einer in allen Regionen konstant hohen Nachfrage nach Produkten und Systemen für ein gesundes Raumklima, schreibt das Unternehmen. Hier hat Corona dem Geschäft offenbar geholfen.

Betriebsgewinn verdoppelt

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) hat sich mehr als verdoppelt und das erst im Februar erhöhte Mittelfristziel für die Marge von 8 bis 10% mit knapp 11% hinter sich gelassen. Zehnder hat seit Beginn der Coronakrise beharrlich ihre Kosten optimiert und die Effizienz gesteigert, was ihr zusammen mit der hohen Nachfrage diesen Margenzuwachs von mehr als 4 Prozentpunkten einbrachte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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