Unternehmen / Konsum

Zerren um Aryzta geht weiter

Elliott macht dem Grossbäcker vorerst keine Offerte. Ein Teil des VR ist gegen den Deal.

Die Investmentfirma Elliott des US-Milliardärs Paul Singer kann vorerst kein Übernahmeangebot für Aryzta vorlegen – er gibt sich aber nicht geschlagen. Elliott habe ursprünglich bis am Freitag Zeit gehabt, eine Offerte für den angeschlagenen Tiefkühlbäcker einzureichen, wie mit der Sache vertraute Personen sagen. Nun habe die US-Gesellschaft den Aryzta-Verwaltungsrat um eine Verlängerung der Verhandlungen gebeten, die offiziell vor mehr als vierzig Tagen begonnen haben. Das Gremium dürfte noch dieses Wochenende darüber abstimmen, ob es diesem Wunsch nachkommt.

Hauptgrund für die Verzögerung der Transaktion ist das unsicherere Marktumfeld, das es Elliott erschwert, mit Kreditgebern zu verhandeln, wie FuW kürzlich berichtete. Besonders, wenn es sich dabei mit Elliott um einen Investor handelt, der mit viel Fremdkapital operiert. Sowohl Elliott als auch Aryzta wollten am Freitag auf Anfrage keinen Kommentar abgeben. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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