Unternehmen / Schweiz

Zieglers (un)heimliche Geldmaschine

Einst galt Hans Ziegler als Top-Sanierer. Heute erscheint er vor Gericht als gebrochener Mann.

Die Schritte unsicher, der Blick abgewandt, die Stimme schwach. So erscheint der ehemalige Profi-Verwaltungsrat Hans Ziegler am Bundesstrafgericht in Bellinzona. Der Prozess gegen den bald 69-jährigen Ziegler und einen Ex-Manager der Investmentbank Lazard hat diese Woche begonnen.

Ziegler ist gesundheitlich angeschlagen und muss in der Pause Gymnastikübungen auf der Treppe machen. Der frühere Schalk in seinem Gesicht ist verschwunden. Immerhin erscheint er persönlich am Prozess und beantwortet Fragen des Gerichtspräsidenten Stefan Heimgartner und des Bundesanwalts Werner Pfister. Im Gegensatz dazu der Ex-Lazard-Kadermann, der wegen Nachwirkungen seiner Covid-Impfung nicht reisefähig sei. Er hat sich die zweite Impfung am letzten Samstag applizieren lassen, im Wissen, dass am Montag der Prozess beginnt. Nun wird er dispensiert und durch seinen Anwalt Lorenz Erni vertreten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?