Märkte / Immobilien

Zinsanstieg am Hypothekarmarkt legt Pause ein

Die Anbieter von Immobilienkrediten haben im März insbesondere die Zinsen für langfristige Hypotheken gesenkt.

Die Finanzierungskonditionen für Wohneigentum in der Schweiz haben sich im März etwas vergünstigt. Das, nachdem die Hypothekarzinsen im Januar und Februar vor allem am langen Ende gestiegen sind.

Die grössten Anpassungen haben die Finanzinstitute erneut bei den zehnjährigen Immobilienkrediten vorgenommen. So sind die Richtsätze gegenüber dem Vormonat im Schnitt um 7 Basispunkte (100 Bp =  1 Prozentpunkt) gefallen. Die grössten Abschläge haben Credit Suisse (CSGN 15.38 2.88%) und Swiss Life (SLHN 346.2 2.91%) beschlossen (–15 Bp). Der Versicherer bietet mit 1,45% die günstigsten Finanzierungsbedingungen. Am teuersten ist der Langläufer der Zürcher Kantonalbank mit 1,8%. Einzig Homegate lässt den Satz für zehnjährige Hypotheken unverändert, alle übrigen Finanzierer haben die Zinsen gesenkt.

Die fünfjährigen Richtsätze sind durchschnittlich 5 Bp gesunken. Die grösste Anpassung hat wiederum Swiss Life mit –14 Bp vorgenommen. Die Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) und Zurich Insurance (ZURN 297.4 1.68%) verlangen für die Hypothek mit mittlerer Laufzeit weniger als 1%. Bei den zwei- und den dreijährigen Krediten haben die Anbieter binnen Monatsfrist kaum Veränderungen beschlossen.

Trotz des jüngsten Rückgangs sind langfristige Hypotheken teurer als zu Jahresbeginn. Im Mittel müssen Hauskäufer 10 Bp mehr für einen zehnjährigen Kredit zahlen. Die Strategen der Credit Suisse erwarten, dass sich der Zinsanstieg in den nächsten Monaten fortsetzen wird.

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