Märkte / Aktien

Zinsanstieg – wo Anleger aufpassen müssen

Inflation und Notenbanken sorgen nach jahrelanger Lethargie für Bewegung an den Zinsmärkten. Welche Anlageklassen sind besonders anfällig?

Sylvia Walter und Alexander Trentin

Die Zeit des superbilligen Geldes ist endgültig vorbei. Um Versäumtes nachzuholen, sind die Noten­banken der Industrieländer daran, den wohl aggressivsten Zinserhöhungszyklus seit den Achtzigerjahren zu entfesseln. Sie müssen die Inflation zähmen, die sie lange unterschätzt haben.

Angetrieben von steigenden Inflationserwartungen korrigierten die Langfristzinsen vor allem ab Ende Februar deutlich nach oben. Die Rendite auf zehnjährige US-Staatsanleihen hat sich seither mehr als verdoppelt. Auch die Realrenditen haben eine Kehrtwende vollzogen. Die klassische Portfolioaufteilung mit 60% Aktien und 40% Obligationen hat aufgrund der simultanen Talfahrt beider Anlageklassen heftige Wertverluste eingebracht.

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