Märkte / Makro

Zinsdynamik in der Schweiz bleibt schwach

Zinsprognose Schweiz: Nur geringe Anpassungen nach oben bei längerfristigen Renditen.

Die Anpassungen der Zinsprognosen der monatlich von FuW befragten Ökonomen von UBS, Credit Suisse (CS), Zürcher Kantonalbank (ZKB), Bank Julius Bär und Raiffeisen Schweiz fielen diesmal am kurzen Ende uneinheitlich aus, während sie am langen Ende geringfügig nach oben  gerichtet waren. Die Griechenlandkrise und die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) fordern ihren Tribut. Die Schweizer Zinsen bleiben vorerst im Keller, auch wenn die Tiefs jetzt überwunden sein dürften.

Trotz der jüngsten Korrektur am langen Ende lässt CS-Zinsstratege Karsten Linowsky die Prognosen für die Schweizer Renditen im Wesentlichen unverändert, da sie einen allmählichen Anstieg im nächsten Jahr implizierten. Auch die Wechselkursprognose von 1.03  Fr./€ auf Sicht von drei Monaten bleibe gültig, denn die Schweizerische Nationalbank (SNB) stütze den Euro weiter mit Interventionen. Die Verschlechterung der Konjunktur nach der Freigabe des Franken-Euro-Kurses sei zwar erwartet worden und werde als vorübergehend angesehen. Das Risiko, dass sie doch länger dauere, sei aber nicht zu unterschätzen.

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