Märkte / Makro

Zinsen Schweiz: Eine Normalisierung lässt wohl bis 2015 auf sich warten

Die Zinsmärkte sind seit Jahresanfang volatiler geworden, die fundamentalen Bedingungen bleiben aber unverändert.

Die Zinsmärkte zeigen sich in den ersten Wochen 2014 zwar volatiler, aber aus fundamentaler Sicht kaum verändert. Die US-Notenbank (Fed) bleibt «federführend» für die Zinsentwicklung. Eine Normalisierung wird länger als bisher angenommen auf sich warten lassen. Das ist die Quintessenz der Ansichten der von FuW befragten Ökonomen von UBS, Credit Suisse (CS), Zürcher Kantonalbank (ZKB), Bank Julius Bär, UniCredit und Raiffeisen.

UBS-Ökonomin Daniela Steinbrink Mattei hat ihre Monatsprognosen der Schweizer Zinsen gegenüber Ende 2013 bei den zehnjährigen Eidgenossen auf Sicht von drei Monaten um 10 Basispunkte (Bp) nach oben und auf Sicht von zwölf Monaten im gleichen Umfang nach unten korrigiert. Der kleine Taucher bei den Zinsen in jüngster Zeit sei eher auf temporäre Effekte zurückzuführen. Insgesamt habe man nach wie vor faire Bewertungen, das Wachstum in den USA, in der Schweiz und auch in der Eurozone bleibe solide, Änderungsbedarf aus fundamentaler Sicht bestehe nicht.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare