Unternehmen / Finanz

Zinsen und Zyklus sprechen für UBS und CS

Die Aktien der beiden Schweizer Grossbanken haben sich in den letzten zwölf Monaten gut geschlagen. Der Aufwärtstrend dürfte weitergehen.

Monica Hegglin und Valentin Ade

Da lagen wir falsch. Im letzten Frühling stand über die Grossbanken UBS und Credit Suisse in der «Finanz und Wirtschaft» an dieser Stelle: «Die Aktien drängen sich trotz Spottpreisen nicht auf.» Ein Jahr später konstatieren wir: Der Wind hat gedreht. Und obwohl die Preise heute höher liegen als damals, könnte sich ein Einstieg in die Schweizer Grossbanken nun lohnen.

«Lower for Longer» ist vorbei. Auch wenn die führenden Zentralbanken aus konjunkturellen Gründen an ihren niedrigen Richtsätzen vorerst festhalten, sieht die Zinslandschaft für die Banken heute anders und viel besser aus als vor einem halben Jahr. Höhere Renditen und eine steilere Zinskurve mit grösseren Unterschieden zwischen lang- und kurzfristigen Zinsen sind gut für den Zinserfolg der Institute, auch wenn das nicht schlagartig ersichtlich werden dürfte.

Zinswende als Kaufsignal

«Generell dürfte sich der Zinsanstieg positiv für die Grossbanken auswirken», sagt Vontobel-Analyst Andreas Venditti. CS hat bei Präsentation ihrer Geschäftszahlen 2020 durchblicken lassen, dass sie mittelfristig davon profitieren werde. Nun könnte der Tiefpunkt bald durchschritten sein. Eine Trendumkehr im Zinsgeschäft ist ein Kaufsignal für Aktien von Banken mit einem relevanten Zinsdifferenzgeschäft wie UBS und CS. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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