Märkte / Aktien

Zinskurve verhagelt Jahresendrally

Altbekannte Sorgen drücken auf die Börsenstimmung – und dazu kommt das schlechte Omen einer inversen Zinskurve.

Die Freude über die Entspannung im Handelsstreit nach dem G-20-Gipfel währte nicht lange: Nach einem kurzen Trump-Xi-Erholungsintermezzo sind die Börsen wieder auf Talfahrt. Der Schweizer Aktienindex SMI hat seit Montagmittag fast 5% verloren, der konjunktursensiblere Euro Stoxx 50 fast 6%. Der Index für europäische Aktien liegt damit auf dem tiefsten Stand seit zwei Jahren.


Ein möglicher Grund der Verkaufswelle ist die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei in Kanada. Sie wird als Rückschlag in den Zollverhandlungen zwischen den USA und China interpretiert.

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Leser-Kommentare

Thomas Burger 07.12.2018 - 08:16

“wenn die zweijährigen Renditen und der Dreimonatszins unter den zehnjährigen lägen”
Sollte das nicht eher “über den zehnjährigen” heissen. Nur dann ist die Zinskurve invers….

Clifford Padevit 07.12.2018 - 08:19

Absolut. Vielen Dank für den Hinweis!
Schönen Tag