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Unternehmen / Finanz

ZKB: Von Revoluzzern und Fabrikanten

Wie die Zürcher Kantonalbank von einer Bank der kleinen Leute zum systemrelevanten Finanzinstitut wurde.

Wer weiss, ob Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt unter seinem Pseu­donym Lenin, deshalb ein Konto bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) eröffnet hat, weil er mit den Ideen von ­Johann ­Jakob Keller, dem Gründervater der Bank, sympathisierte. Dessen Ziel ist es Mitte des 19. Jahrhunderts, mithilfe einer staatlichen Kantonalbank die Lage der Zürcher Landbevölkerung zu verbessern.

Keller, ein Textilunternehmer aus dem Zürcher Oberland, kämpft innerhalb der Demokratischen Bewegung im Kanton Zürich für seine Ideen. Er und seine ­Weggefährten, zu denen unter anderem auch der Frühsozialist und Gründer des Konsumvereins Karl Bürkli (1823 bis 1901) gehört, sehen, dass vor allem Bauern und Gewerbetreibende nur schwer an neues Kapital kommen. Viele der damaligen Geschäftsbanken sind hauptsächlich auf die grossen Unter­nehmen ausgerichtet. Damit können sie mehr verdienen als mit Krediten für die Landbevölkerung.

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