Unternehmen / Ausland

Es ist zu früh, Big Tech abzuschreiben

Was für eine Quartalssaison für die Technologiekonzerne: Alphabet, Amazon und Apple beweisen Ausnahmequalitäten.

Selten war eine Quartalssaison im Tech-Sektor spektakulärer: Die Facebook-Mutter Meta wies den ersten Umsatzrückgang jemals aus, Amazon den zweiten Quartalsverlust in Folge, Intel schockte mit einem Verlust, Shopify entlässt jeden zehnten Mitarbeiter. Die Wirtschaftskrise belastet den Tech-Sektor. Es bleiben Bereiche, die wachsen. Und dann gibt es noch Apple. 

Auch wenn sich Amazon, Alphabet & Co. inzwischen als wahre Tausendsassas entpuppen, die weite Teile unseres digitalen Alltags beherrschen: Big Tech ist gross geworden durch Werbung, E-Commerce, das Geschäft mit der Cloud und mit Hardware. Steigende Inflation und nachlassende Spendierlaune der Konsumenten spiegeln sich in den Bereichen unterschiedlich. 

«Das Umfeld hat sich verschlechtert»

So sind die Aussichten für Online-Werbung sind alles andere als rosig. «Das makroökonomische Umfeld hat sich eindeutig weiter und schneller verschlechtert als von uns erwartet», erklärte Evan Spiegel, CEO und Gründer der Snapchat-Betreiberin Snap, bei Vorlage der Quartalsbilanz. Die Situation spiegelte sich in den Zahlen von Snap  deren Aktien innerhalb weniger Tage ein Drittel an Wert verloren haben.

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