Märkte / Makro

Zu Hause investieren ist doch am schönsten

Anleger stecken zu viel Kapital in den heimischen Markt und diversifizieren zu wenig, heisst es. FuW zeigt, welche Rendite diverse internationale Aktien- und Anleihenmärkte seit 2001 abgeworfen haben.

Wer sich zu stark an Heimisches klammert, versäumt manch wertvolle Erfahrung. Dies trifft nicht nur im Leben generell, sondern auch beim Anlegen zu: Gerade Privatinvestoren neigen zum Home Bias – dem Phänomen, einen übermässig grossen Kapitalanteil in den heimischen Markt zu stecken. Dadurch entgeht ihnen nicht nur ein nützlicher Diversifikationseffekt, sondern auch attraktives Renditepotenzial.

So proklamiert es jedenfalls die Finanztheorie. Doch wie sind Schweizer Anleger über die letzten Jahre mit internationalen Investments tatsächlich gefahren – gerade wenn man die Währungsentwicklung einbezieht? Denn dass das Währungsrisiko einen grossen Einfluss auf die Rendite ausüben kann, illustriert bereits der bisherige Jahresverlauf. So hat der US-Leitindex S&P 500 seit Januar zwar über 10% an Boden zugelegt. Bei hiesigen Investoren ist von diesen Avancen allerdings nicht viel angekommen: In Franken umgerechnet reduziert sich das Plus wegen der überraschenden Abwertung des Dollars auf knapp 5%.

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