Unternehmen / Immobilien

Züblin verzeichnet operative Fortschritte

Analyse | Die Immobiliengesellschaft zahlt eine unveränderte Dividende. Wachstumsziele dürften aber hintanstehen müssen.

Das Immobilienunternehmen Züblin hat sich im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende März) operativ verbessert. Der höhere Mietertrag und der niedrigere Leerstand belegen dies. CEO und Finanzchef Roland Friedrich sprach an der Telefonkonferenz von einem «weiteren Jahr der Optimierung». Diese soll sich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen, doch wird sie durch die Coronakrise limitiert.

Solide finanziert

Pläne hat Friedrich für das Portfolio. Wachstumschancen würden genau verfolgt, selektive Zukäufe seien denkbar. Die Bilanz mit fast 60% Eigenmitteln sowie 37 Mio. Fr. genehmigtes Kapital bilden dazu die Grundlage. Zudem hat die auf Büroliegenschaften fokussierte Gesellschaft Kreditlinien über 45 Mio. Fr. Im ­vergangenen Jahr erwarb sie einen Anteil an einer Liegenschaft in Zürich-Oerlikon – ein erster Schritt in der seit längerem propagierten Erweiterung des Portfolios. Dessen Wert stieg dadurch auf 217,9 Mio. Fr. Als erste Folge der Covid-19-Krise machte aber die Neubewertung per Ende März den Bewertungserfolg von 3 Mio. Fr. zum Halbjahr beinahe zunichte.  

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