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Zürich zeigt Bitcoin die rote Karte

In Zug kann die Bevölkerung gewisse Behördendienstleistungen in Bitcoin bezahlen. Zürich kann sich dafür nicht erwärmen.

(AWP) Der Stadtrat von Zürich glaubt nicht daran, dass sich Kryptowährungen mittelfristig durchsetzen werden: Er will deshalb vorerst weder eine Strategie für den Einsatz der Internetwährung Bitcoin erarbeiten noch Vorkehrungen dazu treffen.

Gegenüber neuen Technologien sei er zwar grundsätzlich «sehr aufgeschlossen», hält der Zürcher Stadtrat in einer Antwort auf eine Anfrage zweier GLP-Gemeinderäte fest. Doch Kryptowährungen wie Bitcoin beurteilt er derzeit skeptisch.

Er begründet seine Zurückhaltung mit den «grossen Unsicherheiten». Kryptowährungen gelten zwar als fälschungssicher, seien jedoch IT-abhängig und liessen viele Fragen offen, schreibt der Stadtrat. «Dass jede Person anonym beliebig viele Konten eröffnen kann, schränkt die Transparenz ein und erleichtert, illegal Güter erwerben oder Schwarzgeld waschen zu können.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?